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380kV - wo stehen wir?

Liebe Mitglieder, liebe Unterstützer, lieber Leser

wo stehen wir und wie geht es weiter?

Dies sind die Fragen zu 380kv, sprich zur Gefahr von Freileitungen über dem Teuto, die uns immer wieder gestellt werden. 
Und speziell die Frage bezogen auf den OGC: "Kommt die 380kv-Freileitungstrasse quer über den OGC?"

Die Antwort darauf: "Sehr wahrscheinlich nicht!" Doch mit Gewissheit kann Ihnen diese Frage derzeit niemand beantworten.
Das einzige, was wir machen können, ist eine Zusammenfassung der bisherigen Entwicklung, und eine subjektive Einschätzung.
Das haben wir in den weiteren Unterkapiteln versucht. Eindeutige Aussagen sind aber noch lange nicht möglich.

Denn eines steht fest:  Wir befinden uns noch immer erst ganz am Anfang, im Raumordnungsverfahren (ROV).
Nach wie vor wird zunächst ganz global geprüft, ob das Projekt mit den Zielen der hiesigen Raumplanung vereinbar ist,
und welche Wirkungen es auf Menschen und Umwelt hat. Insofern hat das ROV auch keinerlei verbindlichen Charakter.
Konkret und rechtsverbindlich ist erst der zweite Schritt: das Planfeststellungsverfahren. 

Zu rechnen ist damit, dass sie das Raumordnungsprogramm bis Mitte 2020 abgeschlossen wird.
Danach werden Amprion und das Amt für regionale Landesentwicklung das Planfeststellungsverfahren in Gang setzen. 

Erst danach, im Planfeststellungsverfahren (PFV), erfolgt dann die Detailplanung, sprich wie ist der konkrete Trassenverlauf
innerhalb des beschlossenen Korridors, wo kommt die Teilerdverkabelung, und wo die Freileitung, und wenn Freileitung,
wie viele Masten werden benötigt, wie hoch werden sie werden, wo kommen sie hin etc.

Und wie beim Raumordnungsverfahren sind dann wieder sämtliche Schritte von vorn bis hinten zu durchlaufen,
von der Planerarbeitung, Planeinreichung, Öffentliche Auslegung, Stellungnahmen, Anhörungsverfahren, Erörterungsverfahren,
bis endlich hin zum Planfeststellungsbeschluss kommmt. Und erst die Planfeststellung ist dann justiziabel,
im PFV kann man gegen Beschlüsse gerichtlich vorgehen.
Und genau das würde der OGC im Zweifel auch tun! Und das kann, je nach Situation und Gegenwehr, noch Jahre dauern. 

Insofern gilt bis zuletzt: Wichtig ist, nicht nachzulassen!
Denn darauf setzt Amprion: Dass sich die Aufregung irgendwann legt und die Gegenwehr ermattet,
die Gegenwehr gegen Freileitungen schlechthin, und die Gegenwehr gegen unakzeptable Trassen sowieso.
Doch da hat sich Amprion geschnitten! Im Gegenteil, wir Bürger im Osten von Osnabrück kämpfen weiter!
Mit guten Argumenten, immer sachlich,  mit Überzeugung! Überzeugen müssen wir die Politiker!

Nur Politiker, die uns helfen, bekommen das Kreuz! Daran müssen wir sie immer wieder erinnern! 
Und sie immer wieder auf uns aufmerksam machen! Mit publikumswirksamen Aktionen, hier vor Ort.
Monat für Monat, wenn möglich immer mit direkter Tuchfühlung zu den Medien. 
Das macht Arbeit, das kostet Geld, aber gemeinsam geschultert werden wir das schaffen!

An dieser Stelle werden wir deshalb immer wieder die Termine für wichtige Aktionen einstellen.

Derzeit liegt nichts an. Doch das wird sich bald ändern...